All in Sammelsurium

Discofinger und Züriferse am Matterhorn.

Das Zermatt Unplugged wird oft missverstanden – als elitäres champagnerdurchtränktes People-Event für diejenigen unter uns, die an der Goldküste des Lebens stehen. Vor Ort zeigt sich ein zuweilen komplett anderes Bild: Von der BBC einst als «Glastonbury of the Alps» bezeichnet, bietet das 5-Tage-Festival ein wahnsinniges Sammelsurium an Newcomern und gestandenen Grössen aus den Sparten Pop, Rock, Jazz und Blues. Und immer wieder beflügelt das Festival gewisse Bands, die dann für diesen einzigartigen berühmt berüchtigten Unplugged-Moment sorgen – so auch dieses Jahr.

Heimat #2.

Im Mai habe ich an dieser Stelle geschrieben, dass sich meine Heimat im Begriff Nidwalden konkretisiert. Daraus lässt sich schliessen, dass ich Heimat offenbar vorwiegend räumlich definiere. Fünf Wochen und eine Zugfahrt nach Lenzburg später erbitte ich die Leserin oder den Leser höflichst, mein Urteil etwas revidieren und inhaltlich ausweiten zu dürfen.

Einmal um die eigene Welt.

“Es gibt Bike-Trails, die dich heilen”, lese ich in einem Instagram-Post einer bekannten Bikerin. Während ich mich nun Wochen später mit meinem Trek Fuel EX im Engadin durch zahlreiche Schneefelder kämpfe, rückt die Aussage unangemeldet wieder in mein Bewusstsein. Biken als seelische Tiefenreinigung. Ist da was dran?

SOLA Stafette.

Obwohl die SOLA Stafette bereits seit langem den 6. Mai in meinem Kalender blockiert, komme ich erst am Donnerstag vor dem Lauf dazu, die Unterlagen zu studieren. Gestatten: SOLA-Neuling. „Sehr lange Strecke, stark coupiert“, mahnt der Faltprospekt zur Strecke 5 von Felsenegg nach Buchlern. Das imponiert und setzt sich in meinem Hinterkopf fest.